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Seite 1 von 2 Aggressive Skating
Laut Wikipedia versteht man unter Aggressive Skating folgendes:
"Für diese Variante des Inlineskatings ist eine gute Körperbeherrschung und wenig Angst vor Stürzen wichtig. Auch wird bei dieser Variante stark auf ein elegantes Ausführen der Tricks geachtet.Grundsätzlich werden zwei Unterkategorien unterschieden:
Beim Streetskaten wird meist an öffentlichen Plätzen in Städten geskatet. Hier werden die Tricks kreativ entweder an den im städtischen Raum vorzufindenden Hindernissen (obstacles), Mauern, Treppen, Geländer, Rampen und ähnliches.
Oder aber in einer künstlich angelegten Hindernislandschaft gemacht (Skatepark– meistens aus Holz, gelegentlich auch aus Beton gebaut), die dem städtischen Raum in skate-optimierter Form nachempfunden ist.
Beim reinen Streetskaten außerhalb der Skateparks kommt es durch die Nutzung des öffentlichen Raumes und den oft mit dem Skaten einhergehenden Sachbeschädigungen und Lärmentwicklungen gelegentlich zu Konfrontationen mit Anwohnern, Haus- und Grundstückseigentümern sowie den Ordnungskräften. Ein für das Streetskaten geeignetes Terrain wird Spot genannt.
Daneben gibt es beim Aggressive-Skating den Bereich Vert (von englisch vertical, deutsch senkrecht). Hier wird in einer speziell dafür geschaffenen Halfpipe gefahren, einer im Profil U-förmig konstruierten Anlage, in welcher der Skater zwei gegenüberliegende, im oberen Teil senkrechte Steilwände (vert) befährt, die durch Rundungen (transitions) mit einer dazwischenliegenden, waagerechten Ebene (flat) verbunden sind. Die Tricks werden im Vertskaten entweder als Flugtricks (airs) oberhalb der Steilwand durchgeführt oder aber an der meistens mit einem Stahlrohr (coping) versehenen Abschlusskante der Steilwand (liptricks).
Eine populäre Abwandlung der Halfpipe ist die Miniramp, eine niedriger ausgeführte Konstruktion ohne den vertikalen Anteil der Steilwand. Weiter die Spineramp, das sind 2 Viertelrohre (Quarter Pipes) aneinander gestellt so das quasi eine Spitze mit 2 copings entsteht.
Aufgrund der starken Materialbeanspruchung sind für das Aggressive-Skating spezielle Aggressive-Skates unerlässlich. Bei aktuellen Modellen ist beispielsweise eine abschraubbare Schiene standardisiert. Des weiteren wurde das UFS (Universal Frame System) eingeführt welches durch gleiche Anordnung der Befestigungsschrauben bei allen Schienen der in diesem Sport vertretenen Herstellern ein Zusammenstellen von verschiedenen Skates und Schienen ermöglicht.
Eine seitliche Auflagefläche zwischen Schuh und Schiene (Soulplate) hat das Grinden- also das Gleiten auf Hindernissen - revolutioniert. Bei vielen Grinds wird auch die Schiene benutzt. Um dieses zu erleichtern nehmen viele Skater die Rollen in der Mitte der Schiene heraus. Viele Hersteller von Schienen verzichten auch gleich auf die Rollen in der Mitte und ersetzen sie durch einen speziell geformten Plastikblock der die Gleitfähigkeit erhöht. Das Grinden erfordert sehr viel Geschick, Gleichgewicht und Mut da ein Sturz auf eine Stange (rail), Steinkante (curb) oder der gleichen ernsthafte Verletzungen verursachen kann. Diese Sportart sollte nicht von Einsteigern erlernt werden und keinesfalls ohne Vorwissen und dementsprechender Schutzkleidung ausgeübt werden."
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